Break it down – Wie Du Dein Einkommensziel mit konkreten Marketingaktionen verknüpfst und Dich nicht mehr selbst betrügst

Bis vor wenigen Monaten habe ich mir finanzielle Ziele oft einfach aus blauem Himmel heraus gegriffen gesetzt:

Wunscheinkommen: „Dieses Jahr möchte ich mindestens X Euro verdienen.“

„Mit Produkt XYZ möchte ich mindestens so und so viel verdienen.“

Sich Ziele zu setzen, insbesondere Teamziele ist keine schlechte Idee.

Was nicht so gut funktioniert, ist wenn diese Ziele nicht mit einer klaren Strategie, und umsetzbaren To Do’s verbunden werden, um das Ziel actionable zu machen oder zu Deutsch, um eine genau Vorstellung davon zu bekommen, mit welchen Schritten Du Dein Ziel erreichen möchtest.

Hey, wenn Du das Ziel am Ende nicht erreichst, beispielsweise, weil Deine Strategie nicht aufgegangen ist, dann ist das okay. Aber zumindest hast Du so ein konkretes Vorgehen, das Du testen kannst. Und Du kannst Dir eine neue Strategie überlegen, wenn die alte nicht funktioniert.

Aber wie legst Du denn nun konkrete Schritte hinter die finanziellen Ziele für Dich selbst und Dein StartUp (ich gehe mal davon aus, dass Du ein Produkt oder einen Service verkaufst)?

Eine simple und gute Methode dazu habe ich bei Noah Cagan gesehen.

Ein einfaches Prinzip

1. Was ist Dein Zieleinkommen pro Monat?

2. Was ist die Marge für Dein Produkt oder Deinen Service? (Was bleibt nach Abzug aller Kosten an Geld bei Dir hängen, wenn Du Dein Produkt verkaufst?

3. Wie viele Produkte / Serviceeinheiten musst Du pro Monat, Woche und Tag verkaufen, damit Du Dein Zieleinkommen erreichst?

4. Welche Maßnahmen sind dazu geeignet Dein Produkt / Service zu verkaufen? Schätze, wie viele Einheiten Du mit welchen Maßnahmen pro Monat verkaufen könntes

5. Dann teste. Wenn Du beispielsweise veranschlagt hast, dass Du mit einem Gastbeitrag auf einem Blog mindestens 10 Newsletter Subscriber erhälst und davon mindestens 2 Dein Produkt kaufen, letztendlich aber nur eine Person kauft, dann passt Du das in Deiner Übersicht an. Entweder Du optimierst dann Deinen Prozess oder Du musst härter arbeiten, um Dein Ziel zu erreichen (oder noch besser, du konzentrierst Dich auf die Maßnahmen die besser funktionieren).

Das System ist relativ simpel.

Was ich daran mag ist, dass Du, nachdem Du einmal Deine Marketingkanäle gebrainstormt hast, systematisch testen kannst, was für Dich funktioniert und was nicht.

Damit es ein valider Test ist, reicht es beispielsweise auch nicht aus, einen Kaltakquise Anruf zu machen. Wenn Du diesen Kanal der Direktansprache unter Deinen Marketingaktionen aufgeführt hast, mit denen Du Dein Einkommensziel erreichen willst, solltest Du ihn zumindest so intensiv testen, dass Du eine Aussage über die Conversion machen kannst.

Dahingehend kann Dich das System disziplinieren auch wirklich zu testen und nicht nach den ersten zwei Rückschlägen aufzugeben (und dabei möglicherweise echte Chancen zu verpassen).

Damit Du direkt loslegen kannst, Deine finanziellen Ziele in konkrete Marketingaktionen umzusetzen, hier noch der Link zum Excel Template, mit dem Du Deine Aktionen festlegen kannst und Deine Erfolge trackst.

Ich freue mich auf Deine Kommentare – Verbesserungsvorschläge und vor allem natürlich, wenn Dir das Template geholfen hat dich und Dein Marketing zu orgnaisieren.

Cheers
Thomas

 

 

Bild: Frits Ahlefeldt-Laurvig