Du willst also Gründen.

Du hast eine Idee, Du weißt sogar, wie Du sie umsetzen willst und wer Deine Käufer sein könnten.

Trotzdem hast Du noch keinen einzigen Schritt unternommen, um wirklich zu handeln.

Du hast noch nicht mit der Entwicklung des Produktes angefangen, Du hast noch nicht mit potenziellen Kunden gesprochen und auch sonst hast Du das Gefühl seit einem halben Jahr (oder länger) fest zu stecken.

Dein Umfeld bestimmt über deinen Erfolg als Gründer

In vielen Fällen liegt es an dir, dass du nicht handelst –  aber genauso an Deinem Umfeld.

Du lebst auf einem Dorf und bist der Einzige, der verrückt genug ist etwas Eigenes machen zu wollen?

Oder Du bist Jura-Student und alle Deine Freunde träumen von einem Job in einer der Top-Kanzleien?

Oder all Deine Freunde träumen von einer Selbstständigkeit, aber keiner macht es?

Egal wer und wo Du bist, Dein Umfeld hat einen großen Einfluss auf Deine Handlungen.

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Und vielleicht wirst Du fast immer und überall für Deine Ideen schief angeguckt.

Die Wenigsten verstehen wirklich, was Du da vorhast und noch weniger unterstützen Dich auch noch dabei.

Dabei lebt es sich doch so viel einfacher, wenn Du Hilfe und Unterstützung von Anderen hast.

Mein Weg in die Selbstständigkeit

Vor ein paar Jahren war auch ich in der gleichen Situation: Master in Management an einer angesehen Uni, verschiedene Auslandssemester.

Alle meine Freunde träumten von einem Job in einer Topberatung (und haben sich den Traum auch verwirklicht), jeder will schnell reich werden, fast jeder findet es geil 80 Stunden in der Woche zu arbeiten. Auch Deine Eltern erhoffen sich einen Topjob für Dich.

Und dann war da ich – mit ganz anderen Träumen.

Ich wollte wenig arbeiten. Ich wollte reisen und die Welt entdecken. Ich wollte abends mit Freunden am Strand sitzen, den Wellen lauschen und dazu von einer Gitarre begleitet singen. Ich wollte frei sein und Dinge tun, die mir Spaß machen und einen wirklichen Unterschied in der Welt machen.

Dabei verstehen viele Deinen Traum, weil sie ihn so oder ähnlich auch einmal geträumt haben.

Nur würden ihn die Wenigsten in die Tat umsetzen, weil die Welt so nicht funktioniert. Wir brauchen Sicherheit, Geld und Einfluss. Während Dich also jeder versteht, versteht keiner, wenn Du tatsächlich von dem „Unsicheren“ Träumst. Wenn Du tatsächlich Deine Selbstständigkeit angehst.

Verwandter Artikel: Gründung oder Festanstellung: Warum ein Beruf ein Risiko ist

Ich habe damals den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt, aber mit Sicherheit auch nur aus einem Grund.

Ich habe noch andere Leute gekannt oder kennen gelernt. Menschen, die auch ihre Träume leben wollten. Ich habe mit Leuten gesprochen, die völlig überzeugt von einer Selbstständigkeit waren, den Schritt auch einmal selbst gegangen sind und mich dabei auch unterstützen wollten.

Ohne diesen Zuspruch und dieses positive Feedback, hätte es mich unter Umständen trotz meines Widerstandes in eine Beratung reingezogen, wie es einem Bekannten, gegen seinen Willen, passiert ist.

Ich bin glücklich und dankbar dafür, diese Personen zu kennen und bei mir war es damals noch mehr Glück als Verstand, jedoch habe ich heute daraus gelernt und möchte Dir gerne mitgeben, was ich damals gelernt habe.

Die Macht deines Umfeldes

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Die Macht Deines Umfeldes ist nicht zu überschätzen.

Das richtige Umfeld ist Gold wert.

Ohne das richtige Umfeld oder wenigstens ein paar Bekannte in dem Bereich, wagen die Wenigsten den Schritt in die Selbstständigkeit.

Wenn Du Dich also selbstständig machen möchtest, dann suche Dir Leute, die Dich verstehen.

Suche Dir Leute, die Dich auf Deinem Weg unterstützen und die Dich nicht schief anschauen.

Nimm´an einem IdeaCamp-Workshop teil.

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An diesem Ausspruch ist tatsächlich etwas dran.

Wenn Deine fünf besten Drogenabhängig sind, sind Deine Chancen es auch zu werden wahrscheinlich nicht sonderlich gering.

Wenn Deine fünf besten Freunde durch ihre eigenen Firmen Millionäre geworden sind, beeinflusst Dich das vermutlich auch.

Wenn Du also bisher kein Umfeld hast, welches Dich bei Deinem Traum der Selbstständigkeit unterstützt, dann suche Dir eines.

Hierfür haben wir für dich die Idea Camp MasterMind-Events gestartet. Hier kommst du mit anderen (erfahrenen) Gründern in Kontakt. Kannst über deine Herausforderungen sprechen und bekommst dabei super Unterstützung! Diese Events geben dir einen richtigen Push, damit du schneller und mehr Geld verdienen kannst, um den Lifestyle zu leben, der wirklich zu dir passt! Schau doch hier nach, wann die nächsten MasterMind-Events in deiner Nähe sind!

Ansonsten kannst du natürlich auch Google zu Rate ziehen.

Gehe zu Gründerevents, arbeite in einem Co-Working-Space und schaue welche Start-ups es in Deiner Nähe gibt.

Genau das haben wir vom Idea Camp auch gemacht. Wir haben gemerkt, dass wir unsere Community noch erweitern wollten und uns mit kreativen Querdenkern umgeben wollten.

Also haben wir das IdeaCamp Loft ins Leben gerufen, wo wir uns unsere eigene Insel mit Gleichgesinnten erschaffen haben.

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So sind wir immer von positiven Menschen und Gedanken umgeben, was uns auch auf die nächste Stufe bringt.

 

Was ist aber nun, wenn Du in einem toten Winkel lebst, aber Dein Projekt auf jeden Fall umsetzen willst?

 

Dann gibt es zwei Möglichkeiten und ich tendiere zur Zweiten.

1. Du hast immer die Möglichkeit Gründerevents in anderen Städten zu besuchen.

Bei unseren eigenen Workshops haben wir in der Regel 75% Teilnehmer, die nicht aus der Stadt kommen.

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Du kannst dort vielleicht sogar einen Teampartner finden für Deine Idee finden.

Ansonsten kannst Du Kontakte zu Gleichgesinnten aufbauen und diese anschließend pflegen. Du kannst regelmäßig skypen und so Deine Motivation aufrecht halten. Das kann sehr gut funktionieren und Du kannst Dein Projekt über die ersten kritischen Hürden bringen.

Langfristig bringt Dich ein innovatives Umfeld jedoch trotzdem deutlich weiter. Jedoch nur bei Facebook auf der Startseite zu sehen, was Deine Freunde gerade erschaffen, kann sehr viel Motivation mit sich bringen. Finde also die richtigen Leute in Deinem Umfeld.

2. Du kannst umziehen.

Nicht erschrecken.

Ich weiß das ist zunächst einmal ein radikaler Schritt, aber was spricht dagegen?

Auch in innovativen, jungen Städten wie Berlin, Hamburg oder Köln ist es möglich zu leben. In Berlin sogar noch verdammt günstig (auch wenn es teurer wird).

Auch hier gibt es entweder Jobs, wie Du ihn gerade hast oder Du kannst Dich voll und ganz Deiner Leidenschaft, also Deinem Projekt, widmen.

Hier hast Du einen Haufen von Menschen, die ähnliche Dinge tun wie Du. Gerade in Berlin gibt es gefühlt jeden Abend eine Gründerveranstaltung und wenn Du hier Dein Projekt nicht an den Start bringst, dann liegt es wirklich nicht an Deinem Umfeld, sondern an Dir.

Das wirst Du durch einen Umzug in solch eine Stadt dann auf jeden Fall herausfinden. Du hast doch nichts zu verlieren. Zurückziehen kannst Du ja auch immer, wenn Du merkst, dass die Stadt doch nichts für Dich ist.

 

Ich gebe zu, es ist der leichtere Weg es so zu machen wie bisher. Einen Job zu haben und vom eigenen Projekt zu träumen.

Wäre es nicht aber viel schöner, an dem eigenen Projekt zu arbeiten und Dir damit etwas aufzubauen?

Letztendlich ist es Deine Entscheidung, ob Du wirklich Gründen möchtest.

Wenn Du es allerdings wirklich möchtest, dann kürze die Ausreden aus Deinem Leben und tu es.

Unternimm die entscheidenden Schritte.

Wage etwas.

 

 

 

Bilder: https://www.flickr.com/photos/scobleizer/6293321522, https://www.flickr.com/photos/boellstiftung/6886868473/in/photostream/ und https://www.flickr.com/photos/evablue/8168868519